Hier ein paar Gedanken (die ich hatte) - teilweise aufgrund aktueller Erlebnisse, teilweise über Jahre hinweg in Fleisch und Blut übergegangen.
Fahrradfahrer_Innen
Diese besondere Gattung Mensch ist für mich immer wieder Grund für Ärger. Vielleicht liegt es auch speziell an denen in Freiburg (die ja nicht den besten Ruf haben), aber ich kann sie nicht leiden: immer mißachten sie die (Verkehrs-) Regeln, machen, was sie wollen. Ich habe mir schon oft einen Stock gewünscht, den ich der einen oder dem anderen Radler in die Speichen werfen kann (was ich aber nicht machen würde - bin ich viel zu nett für - was manch eine_r aber "verdient" hätte). Selbstjustiz sollte nicht das Mittel sein, dem entgegenzutreten und vielleicht sehe ich nur das Negative (ist leider immer dieses, das sich einem einbrennt), aber so ist es nun mal. Bleibt zu hoffen, dass "die" sich irgendwann der Gefahr bewusst werden, welche ihnen von anderen Verkehrsteilnehmer_innen drohen könnte.
Kaffee
Kaffee ist (m)ein Lebenselixier. Ohne Kaffee bin ich verloren. Auch wenn ich heute weniger Kaffee trinke als früher, ich kann doch ohne nicht leben. Ich habe es versucht und bin kläglich gescheitert. Nicht nur, dass es in meinem Kopf bei wenig/keinem Kaffeekonsum zugeht wie in einer Schmiede, ich bin dann auch zu nichts zugebrauchen. Ich kann mich dann auf beinahe nichts konzentrieren. Auch wenn einige sagen, dass es ohne Kaffee geht (die gehören dann nicht selten zu den Teetrinker_inne_n - haha): für mich geht es nicht ohne. Und was gibt es schöneres, als mit einem Freund bzw. einer Freundin gemütlich in einen Café zu sitzen, Kaffee zu trinken und zu quatschen? Kann mir da nur wenige Dinge vorstellen (die ich hier aber nicht zum Besten geben werde).
Kinder
Kinder sind bei Weitem nicht nur so toll, wie immer alle denken und auch reden. Kinder können grausam sein (und da sind männliche - meiner Erfahrung nach - viel schlimmer als weibliche). Und anstregend. Verständnislos. Uneinsichtig. Vorlaut. Laut. Sie können einen in den Wahnsinn treiben. Und ich kann da ein Liedchen von singen (wenn es sich auch (noch) nicht um meine eigenen handelt - ich habe schließlich jeden Tag mit ihnen zu tun). Das geht ganz schön an die Nerven (und mir wird wohl jede Elternteil (im Geheimen) zustimmen). Aber die "Kleinen" können auch echt nett sein. Wenn sie zum Beispiel auf einen hören, tun, was man ihnen sagt oder sie einen gar zum Lachen bringen. Dann kann nicht mal ich etwas gegen sie haben. Und im Großen und Ganzen sind sie ja "gut drauf". Mein Fazit zu diesem Thema: ganz okay.
Neopatriotismus
Der neu entdeckte Patriotismus anlässlich der Fußball-WM in Deutschland hat mich sehr überrascht. Ich habe jetzt nur die Befürchtung, dass es eines Tages bei uns so aussieht wie in den USA, wo jede_r eine Fahne am Haus hängen hat. Ich bin mir fast sicehr, dass ein derart "überzogener" Patriotismus schnell in die falsche Richtung gehen kann. Damit meine ich aber nicht, dass auf Grund von Fahnen jede_r gleich alles "Nicht-Deutsche" als unterprivilegiert, schlecht oder gar minderwertig empfindet. Es könnte aber sein, dass sich so etwas entwickelt; dass "wir" (wieder) versuchen, die Welt nach unserer Vorstellung eines "idealen" Staates zu formen. Vielleicht geht diese Sicht zu weit, vielleicht auch nicht. Wer kann das schon so genau wissen? Bleibt nur zu hoffen, dass es nicht so weit kommt.